Wie gelingt es, die Interessen von Kindern und Jugendlichen stärker in politische Entscheidungen einzubringen? Darüber diskutierten Vertreter:innen der Kinder- und Jugendhilfe mit der Bundestagsabgeordneten Ricarda Lang (Bündnis 90/Die Grünen) in Schwäbisch Gmünd. Mit dabei war auch Mara Roth, Vorständin des SkF Freiburg als Vorstandsmitglied der AGE (Arbeitsgemeinschaft der katholischen Einrichtungen und Dienste der Erziehungshilfen) – einem starken Netzwerk caritativer Jugendhilfe-Träger in Baden-Württemberg.
Kinder und Jugendliche haben in politischen Debatten oft keine starke Lobby. Ihre Anliegen werden zu selten gehört – obwohl die Weichen für ihre Zukunft heute gestellt werden. Um darauf aufmerksam zu machen, hatten die Franz von Assisi Einrichtungen und die AGE zu einem fachlichen Austausch mit der Bundestagsabgeordneten Ricarda Lang nach Schwäbisch Gmünd eingeladen.
Im Mittelpunkt des Gesprächs stand die Frage, wie Kinder, Jugendliche und Familien in politischen Entscheidungen stärker berücksichtigt werden können. Die Vertreter:innen der Jugendhilfe machten deutlich, dass Kinder- und Jugendhilfe kein Kostenfaktor, sondern eine Investition in die Zukunft unserer Gesellschaft ist. Sie schafft Chancen, stärkt Teilhabe und leistet einen wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt. Die Begegnung bot die Möglichkeit, zentrale Herausforderungen und Anliegen der Kinder- und Jugendhilfe direkt in die politische Diskussion einzubringen. Sozial-Expertin Ricarda Lang zeigte großes Interesse an den vorgestellten Themen und teilte die vorgetragenen Positionen.
Ein wichtiges Signal des Treffens: Kinder und Jugendliche brauchen eine starke Stimme – und politische Rahmenbedingungen, die ihnen faire Chancen auf ein gutes Aufwachsen ermöglichen.